Nahrungspausen zu planen, Intervallfasten genannt, ist aktuell sehr angesagt. Schon Hildegard von Bingen hat empfohlen, auf das Frühstück generell zu verzichten! Nutzen wir also dieses göttliche Heilungsprinzip!

Vor 11 Uhr am Vormittag soll man sich der Nahrung enthalten und die Zeit vor dem Mittagessen besser für sich nutzen. Diese Zeit nutzt man dann, indem Gebete bewusst eingeplant werden. Oder eine kurze Meditation, vielleicht mit einer Bewußtseinslenkung über das göttliche Prinzip:

„Lobe den Herrn, meine Seele, und was in mir ist, Seinen heiligen Namen! Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiß nicht, was er dir Gutes getan hat: Der dir alle deine Sünden vergibt und alle deine Gebrechen heilt. Der dein Leben vom Verderben erlöst, und dich krönt mit Gnade und Barmherzigkeit; dich fröhlich macht und du wieder jung wirst, wie ein Adler.“

Psalm 103

Besonders die frühen Morgenstunden eignen sich hervorragend, um die innere Einkehr zu zelebrieren.

Fasten in Intervallen

Der Vorteil vom Intervallfasten ist ganz klar in der Einfachheit zu finden, denn Sie benötigen keine Darmspülung. Viele Menschen schreckt vom Fasten eigentlich nur die unangenehme Darmreinigung ab. Diese schreckt so sehr, dass sie nie in den Vorteil kommen, um die Vorzüge des Fastens erfahren zu können.

Nahrungspausen, mit Hilfe des Intervallfastens, sind ohne großen Aufwand durchzuführen. Das angestrebte Idealgewicht pendelt sich dann langsam von ganz allein ein!

Fasten, Heilfasten und auch das Intervallfasten ist ein Inneres ausmisten! Also vergleichbar mit einem kleinen Hausputz. Wie oft räumen Sie in ihrer Wohnung auf? Sicher täglich! Denn wer täglich etwas aufräumt, müllt sich nicht so zu, sondern erleichtert sich den Großputz. Solch ein Großputz steht bestimmt zwei Mal jährlich an, und zwar im Frühjahr und im Herbst!

Dann misten Sie ihren Körper doch auch mal aus! Am besten eignet sich das Frühjahr dafür! Drei bis vier Tage reichen völlig aus! Und wenn Sie in diesen drei Tagen den Darm nicht spülen, geht die Welt davon auch nicht unter! Optimal verläuft das Innnere Ausmisten, wenn Sie im Herbst noch einmal für drei Tage auf Nahrung verzichten. Während dem Fasten nehmen Sie dann recht viel Flüssigkeit zu sich. Besonders geeignet sind folgende Getränke: Gemüsebrühe, gutes Wasser, Kräutertee oder Fencheltee mit etwas frisch gepresstem Apfelsaft.

Symbolfoto Pixabay

Schlank und Gesund

Wem das zu aufwendig ist, zu mühsam oder wem Fasten einfach Angst macht, kann sicher problemlos das Frühstück vom Tagesplan streichen. Ohne Frühstück den Tag zu beginnen, erfolgt meistens völlig mühelos. Man muss sich schließlich nicht selbst kasteien, oder irgendwelche großen Entbehrungen auferlegen.

Denn auch durch einfaches Intervallfasten, kommt man in den Genuss der vielen gesundheitlichen Vorteile, die man sonst nur durch längeres Fasten erzielen kann:

  • Das Immunsystem kommt in Balance.
  • Das gesamte blutbildende System kann regenerieren.
  • Man wird mühelos dauerhaft schlank und gesünder.

Intermittierendes Fasten

Ein weiterer Trend ist das intermittierende Fasten. Bei dieser Fastenform wechseln die unterschiedlichen Fastenzeiten, also zwei Tage Fasten, und dann fünf Tage ganz normal essen. Oder 14 Tage Intervallfasten, indem man auf das Frühstück verzichtet, dann noch ein bis zwei Tage richtiges Fasten anhängen. Nun startet man eine Phase mit normaler Ernährungsweise, um dann wieder mit dem intervallfasten zu beginnen.

Am schonendsten und am leichtesten ist eine Frühjahrskur mit Intervallfasten. Es wirkt entgiftend und man fühlt sich schnell vitaler und leistungsfähiger. Am späten Vormittag, oder Mittags, nimmt man auf nüchternen Magen eine warme Mahlzeit zu sich. Ideal dafür ist ein warmes Habermus!

Anleitung zum Intervallfasten

Zum Beispiel:

Sie essen am Abend gegen 19 Uhr Abendbrot.

Dann halten Sie eine Nahrungspause von 16 Stunden ein. In dieser Zeit dürfen Sie Wasser, bevorzugt warmes Wasser, und Tee jederzeit trinken! Selbstverständlich auch in der Nacht.

Gegen 11 Uhr am Vormittag, als erste warme Mahlzeit, essen Sie dann ein Habermus! Um circa 14 Uhr folgt das Mittagessen, wobei Sie leichte Gemüsesuppen, Eintopfgerichte oder Salate mit Brotbeilage bevorzugen sollten! Um 17 Uhr eine leichte Zwischenmahlzeit, z.B. etwas Kompott oder Obst! Und ungefähr gegen 19 Uhr, als letzte Mahlzeit des Tages, ein leichtes Abendbrot.

Kürbissuppe Symbolfoto von Pixabay

Nach drei Wochen Intervallfasten fühlen Sie sich wie neu geboren. Verzichten Sie in dieser Zeit auf Kaffee und Schwarztee. Trinken Sie lieber viel Wasser und Kräutertee, also wählen Sie bewusst gesunde Getränke, die sie nicht zu den Mahlzeiten trinken. Deshalb sollten Sie ausschliesslich zwischen den Mahlzeiten trinken!

Weil sich auch ganz besonders das Immunsystem durch das Intervallfasten regeneriert und in die Balance zurück kommen kann, sollte man diese Zeiten, also 11 Uhr, dann 14, 17 und 19 Uhr irgendwie verinnerlichen und für sich nutzen.

Die Ayurveda und HvB im Einklang!

Nach den Regeln der Ayurveda, der indischen überlieferten Ernährungslehre, sind zu häufige Mahlzeiten für das Entstehen von Allergien, verantwortlich. Ich, als Allergikerin, kann bestätigen, dass mir die Richtlinien vom Intervallfasten sehr gut tun.

Durch Intervallfasten berücksichtigt man diese Faktoren automatisch und man schöpft, durch diesen leichten Verzicht auf das Frühstück, viel Lebensenergie!

Vital und fit duch Nahrungspausen

Das aufkommende Hungergefühl am Vormittag ist angenehm auszuhalten. Hunger setzt Botenstoffe frei, die sehr positiv auf den gesamten Stoffwechsel wirken. So werden eingelagerte und überflüssige Pfunde abgebaut. Wir erfrischen uns, durch diese einfache Fastenform, allgemein.

Es fasziniert mich immer wieder, was Hildegard von Bingen vor mehr als 800 Jahren schon berichtet hat. Man lebt gesünder, insofern man kein Frühstück zu sich nimmt!

Intervallfasten liegt heute voll im Trend! Dies bestätigt uns heute die moderne Wissenschaft: Intervallfasten ist sehr gesund!

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